Noch mehr Blumen im Regal

Ich hab nochmal Blumen im Bücherregal versteckt. Zum einen weil ich das für ne nette Idee halte und außerdem weil es an echten Blumen in der Wohnung immer noch etwas mangelt. Inspiriert wurde ich dieses mal vom Storchenschnabel und zwar von einer ganz bestimmten Hybridzüchtung mit dem Sortennamen ‚Rozeanne‘. Wunderschön und unendlich ausdauernd in der Blüte.

Leider ist die Raufasertapete kein wirklich guter Untergrund für filigrane Zeichnungen und Aquarellbilder. Deshalb ist das jetzt eine eher expressionistische Storchenschnabelstaude geworden, die aber doch auch ihren ganz eigenen Reiz hat…

Die Welt in der Nussschale

Schon wieder was Nadelgefilztes. Die Technik lässt mich nicht mehr los. Die Möglichkeiten sind ja auch endlos! Heute möchte ich euch mal was wirklich Winziges zeigen. Eine Landschaft in der Walnusschale:

Mit etwas Geduld, einer ruhigen Hand und einer guten Lesebrille lässt sich in so einer Nusschale eine gute Portion Fernweh unterbringen. Zugegeben, manchmal braucht es vielleicht etwas Phantasie und guten Willen um das Motiv wirklich zu erkennen … aber ich finds witzig und werde sicher noch mehr davon machen, versprochen.

12tel Blick – Dezember 2019

Das Dezemberfoto musste ich schon etwas früher aufnehmen, da ich nach Weihnachten nicht mehr an die Stelle am Schleißheimer Schlosskanal kam. Und weil es ja irgendwie nicht anders geht ist mir dabei auch ein dummer Fehler passiert und ich habe, ganz dusselig und verstrahlt, einen falschen Bildausschnitt gewählt.

Dezember

Wer genau hinschaut wird bemerken dass die Vergrößerung und die Perspektive nicht ganz passen. Zum Glück ist es aber noch naht genug an den anderen Bildern dass ich mich traue es einfach mit reinzuschmuggeln. Bitte nicht weiter erzählen. Psst!
Viel spannender finde ich dass dass im Vergleich zischen November- und Dezemberbild nochmal einiges an Laubverlust und fortschreiten der Winterruhe zu erkennen ist, dass die Bäume plötzlich völlig kahl sind und das Schilf nun völlig braun ist. Was ein paar Wochen da doch noch ausmachen können:

Für nnächstes Jahr habe ich noch keine Idee welches Motiv ich wählen möchte und könnte. Ich bin gespannt was mir im Januar so über den Weg laufen wird, lasst euch überraschen. Bis dahin schaut doch einfach mal bei Eva von verfuchstundzugenäht vorbei!

all the birds in the sky IX

So, what’s with all the birds? And the sky?
Don’t know about the sky, but I can tell you about the birds….

Like so many great ideas it started as a passing remark.
Some time ago (over a year) at a birthday party there was this felted long-tailed tit (a present for someone else) and a friend upon seeing it says something like:

„This is great! Would you mind doing a blue tit for me?“

And without thinking my response was:

„You know what, I make you a whole mobile!“

Well, here we are:

What do you think?

Ein Heim für Pilze

Seit dem Frühjahr liegt hier der Stamm einer großen Pappel. Der Baum war krank und musste gefällt werden. Da das Holz aber noch ‚pfenningguat‘ war blieb es liegen, Brennholz sollte irgendann mal daraus werden.
Wurde es zum Teil auch. Aber ein großer Teil liegt immer noch hier und löst sich so langsam auf. Für mich ist das sehr spannend. (Ist nicht mein Brennholz) zu beobachten wie sich das Holz im Laufe des Jahres verändert. – Ist ja nicht mein Brennholz. Jetzt im Spätherbst, also vor ein paar Wochen, waren die Zeichen des Verfalls sehr deutlich zu sehen:

Was hier so schön wächst ist: Pholiota populnea – Pappelschüppling (die großen pilzförmigen Pilze), Daedaleopsis confragosa – rötende Tramete oder rötender Blätterwirrling (der Baumpilz-Pilz) und Chondrostereum purpureum – Violetter Knorpelschichtpilz (das lila Zeugs). Alle Drei sind Erreger der Weißfäule, das ist eine Fäule die das Lignin im Holz abbaut. Lignin ist das Stützmaterial der Bäume und Sträucher. Übrig bleibt nur die weißliche, fasrige Cellulose.
(Im Gegenzug gibt es auch die Braunfäule die die Cellulose abbaut und braunes, würfelig-brüchiges Holz zurück lässt.)

Ob der Stamm den Kollegen jetzt noch als Brennholz viel wert ist wage ich zu bezweifeln. Für mich als Beobachtungsobjekt war er aber sehr spannend und allein deshalb bin ich ihnen dankbar für ihre ‚ja-nichts-verkommen-lassen‘ – Mentalität!

12tel Blick – November 2019

Diesen Monat gab es so viel Action bei den Enten dass ich viele, viele Fotos machen musste und am Schluss gar nicht wusste für welches ich mich entscheiden soll weil jedes auf seine Art und Weise ganz besonders ist. Am Ende ist meine Wahl dann aber auf dieses Bild hier gefallen – Achtung Enterrich im Anflug:

Wer genau schaut kann an den Tropfen im Wasser erkennen dass es geregnet hat. Ein nass-kalter Novembermorgen wie er im Buche steht. Hier spielen Wetter und Landschaft optimal zusammen, jeder weiß was von ihm erwartet wird.

Nur die Enten nicht, bei denen gings hoch her. Im Herbst findet bei den Stockenten nämlich die Balzzeit statt (dann finden sich die Paare zusammen, die eigentliche „Paarungszeit“ selbst ist dann im Frühjahr). Aber deshalb ist jetzt auch viel mehr los als im Rest des Jahres.

Anstonsten kommt das Bild etwas kahl daher. Was noch an Pflanzen zu sehen ist, zeigt sich in Variationen von gelb und braun. Himmel und Wasser zeigen Variationen von grau. Ein paar der Schilfstauden sind rötlich. Das wars aber auch schon.

ABER: Jetzt wo das Laub verschwindet, kommt das Schloss im Hintergrund wieder zum Vorschein:

Dieses und viele weitere Motive findet ihr auch wieder bei Eva von verfuchstundzugenäht. Schaut einfach mal vorbei!

Wall of Geek

Erinnert ihr euch noch an die ‚Wall of Geek‚? Dieses niemals enden wollende Ich-male-die-Wand-an – Projekt? Ich habe nochmal einige Stunden an Arbeit reingesteckt: schwarze Flecken ausbessern, weiße Kleckse ausbessern, neue schwarze Flecken ausbessern… you get my drift. Und nun, ich ẃage es kaum zu glauben, geschweige denn zu auszusprechen, ABER:

Könnte sein dass ich fertig bin!!!

Ich muss mir das Ganze nochmal in Ruhe und sehr, sehr lange anschauen, aber … irgendwann muss halt auch mal ein Ende hergehen, oder?