The Wind in The Willows

Eines meiner Lieblingsbücher ist ja ‚The Wind in the Willows‘ von Kenneth Grahame. Also nicht mein absolutes Lieblingsbuch (weiß gar nicht welches das wäre), aber eine von den Geschichten die ich immer und immer wieder erzählt bekommen möchte. Soul food quasi – in Bücherform. Ich hab ne deutsche und ne englische Fassung davon im Regal stehen, aber lustigerweise hab ich keine davon gelesen. Ich kenne die Geschichte eigentlich nur als Librivox Lesung eher mittelmäßiger Qualität.

Ich mag diese kleine, beschauliche Welt in der der Maulwurf und die Wasserratte leben, die kleinen Abenteuer, die höflichen Umgangsformen, dieses … vorindustrielle England. Blühende Wiesen, Auenlandschaft, ein Fluss … das hat für mich etwas ungemein behagliches, heimeliges. Erinnert mich an den Hobbit und an Mr. Bliss, an ‚Grandchester Meadows‘ von Pink Floyd und an ‚Three Men in a Boat’… nicht dass ich an nem Fluss aufgewachsen wäre, bei uns gab es nur ein Rinnsal und das war etwa ne viertel Stunde Fußmarsch entfert – aber trotzdem …

Also nicht dass ich alles in dem Buch unproblematisch finde. Das viktoriansche/eduardianische England mit seinen Problemen und der Klassengesellschaft sehe ich durchaus kritisch, aber das ändert nichts daran dass mir die Geschichte halt einfach Spaß macht. „Poop-poop!“

Genug schwadroniert, was ich eigentlich nur sagen wollte : ich hab mal wieder was gemalt: