Geographie zum Anfassen

Die Wohnung hat ein neues Feature. Eine Landkarte. Soweit nicht so spannend. (Wobei ich Landkarten mag. Und immer auch schon in meinen Wohnungen aufgehängt habe. Wo ich war, da waren auch immer Karten. Von realen und vom imaginären Orten – vor allem von imaginären Orten.) Aber das hier ist eine besondere Karte. Eine Reliefkarte. Gleich wenn man die Wohnung betritt stößt man nun auf die Alpen. Geographie zum Anfassen.

Irrsinnig viel gibt es hier zu entdecken! Wie flach die Schweiz an manchen Stellen doch ist! Und wie hügelig das Oberland im Vergleich zur Poebene! Und überhaupt: wie schroff die Alpen im Süden aufhören, wie tief Norditalien liegt! Der Übergang im Norden dagegen gestaltet sich viel gradueller! Wie weit sich die Alpen dahinziehen! Und wie klein die Schwäbische Alb und der Schwarzwald im Vergleich zu den Alpen wirken! Ich könnte Stunden vor dieser Karte verbringen.

Besonders spanned finde ich es den Verlauf von Flusstälern nachzuverfolgen. Die Salzach fließt zum Beispiel vom Pinzgau aus ganz weit waagerecht bis ins Pongau, biegt dann nach Norden ab und fließt durch Salzburg und später in den Inn. Mit breitem Tal nach Süden fließt die Etsch, die am Reschenpass entspringt und mir vor allem von Zugfahrten nach Norditalien bekannt ist. Auch das ist schön: all die Orte suchen an denen ich schon war – oder noch hin möchte.

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Die Rote IRis

Die Rote IRis

Man muss der eignen Phantasie schon etwas entgegensetzen, das ist ja sonst nicht auszuhalten.