Best of Anderswelt – Teil I

Nun bin ich mit meiner Anderswelt-Rückschau ja fertig geworden. Ich muss gestehen dass ich während des Schreibens einige Bilder entdeckt habe, dich ich – Schande über mich – tatsächlich vergessen hatte, teilweise sogar richtig Großartige. Apropos großartig: ich weiß: Eigenlob, stinken und so – aber auf ein paar der Bilder und Ideen bin ich richtig stolz und ich finde sie sind mir auch gut gelungen. Deshalb möchte ich euch meine persönliche Favoritenrunde vorstellen. Heute Teil I:

Platz 10: Marvin, The Paranoid Android

 

 

 

 

Der kleine, depressive Roboter aus ‚The Hitchhikers Guide to the Galaxy‘. Zumindest stelle ich mir ihn immer klein vor. Ich mag ihn. Sehr. Am liebsten würde ich ihn mir wieder ins Bücherregal zeichnen, aber leider ist dort nicht mal mehr Platz für neue Bücher, geschweige denn für Roboter, welche die Last der Welt auf ihren Schultern tragen.

Sorry, did I say something wrong?“ said Marvin, dragging himself on regardless. „Pardon me for breathing, which I never do anyway so I don’t know why I bother to say it, oh God I’m so depressed. Here’s another one of those self-satisfied doors. Life! Don’t talk to me about life.
― Douglas Adams, The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy

Platz 9: Die Elben auf dem Weg zu den Grauen Anfurten… und die Anfurten selbst

Ein Motiv dass immer wiederzukehren scheint. Elben und Lämpchen – und Schnörksel an der Kaputze.

Platz 8: Der Zug der Zwerge

Noch mehr Tolkien. Dieses mal aus Wohnung Nummer Eins. Die Zerge auf dem Weg zum Düsterwald, der sich praktischerweise hinter der Schlafzimmerkommode verbirgt. Noch lustiger finde ich die Tatsache dass ich damals – ohne jeglichen Hintergedanken – den Einsamen Berg an andere Ende der Kommode gezeichnet habe.

Platz 7: Der Keith Haring Gnom

 

 

 

 

Zu ihm kann ich euch gar nicht viel erzählen. Außer dass er Keith Haring Gnom heißt – obwohl er eigentlich gar nicht viel Ähnlichkeit mit Keith Haring’s Figuren hat, dass er auf der Garderobe wohnte und dass er ein Vorschlag meines Mannes war. Warum auch immer. Man weiß es nicht.
Er war auch eigentlich keine große, künstlerische Meisterleistung – trotzdem hatte ich ihn in’s Herz geschlossen – und mich gefreut als ich ihn wiederentdeckte!

Platz 6: Die Rockinghorsefly

Die Schaukelpferdfliege

 

 

 

 

 

Nicht aus Alice’s Adventures in Wonderland, sondern aus Through the Looking-glass. Ein großartiges Konzept! Funktioniert im Deutschen halt nicht: Schaukelpferdfliege? Meh.
Großartig finde ich auch die ‚Bread & Butterflies‘, aber die waren mir dann zum Zeichnen doch ein bischen zu … hmm… na ja.

`What’s the use of their having names the Gnat said, `if they won’t answer to them?’
`No use to them,’ said Alice; `but it’s useful to the people who name them, I suppose. If not, why do things have names at all?’
`I can’t say,’ the Gnat replied. `Further on, in the wood down there, they’ve got no names — however, go on with your list of insects: you’re wasting time.’
`Well, there’s the Horse-fly,’ Alice began, counting off the names on her fingers.
`All right,’ said the Gnat: `half way up that bush, you’ll see a Rocking-horse-fly, if you look. It’s made entirely of wood, and gets about by swinging itself from branch to branch.’
― Lewis Carroll, Through the Looking-Glass, and What Alice Found There

 

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Die Rote IRis

Die Rote IRis

Man muss der eignen Phantasie schon etwas entgegensetzen, das ist ja sonst nicht auszuhalten.

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